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Ausbildung, Studium und Beruf

Erfreulicherweise beginnt nach Abschluss der Schulzeit ein neuer Lebensabschnitt und man kann sich mehr nach seinen persönlichen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten. Das Fachwissen rückt nun mehr in den Mittelpunkt und Menschen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie sind ebenso versiert wie andere Menschen auch. Selbstverständlich sollte man sich bei der Berufswahl gut beraten lassen und prüfen, ob man den Anforderungen gewachsen ist.

Im Gegensatz zu den manchmal sehr leidlichen Erfahrungen in der Schulzeit, erhält man in der Ausbildung und dem Studium meistens eine positive Unterstützung. Regelungen des Nachteilsausgleichs sind häufig selbstverständlich, wenn der Betroffene offen auf seine Legasthenie oder Dyskalkulie hinweist. Folgende Handlungsempfehlung ist ein positives Beispiel:

Handlungsempfehlungen zum Verfahren des Nachteilsausgleichs für Prüfungsteilnehmer/innen in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung

Der Westdeutsche Handwerkskammertag hat in Abstimmung mit verschiedenen Akteuren der Kammern in NRW im Rahmen des Projekts "Wissenstransfer Inklusion" eine Handlungsempfehlung zum Nachteilsausgleich bei Prüfungen erstellt. Sie soll dabei helfen, die besonderen Anforderungen von Auszubildenden bei der Durchführung von Prüfungen in der beruflichen Bildung zu berücksichtigen. 

Zur Handlungsempfehlung

Im Studium erfährt man wertvolle Beratung und Unterstützung vom Studentenwerk. Das Studentenwerk hat Beratungsstellen für Studierende mit Behinderungen eingerichtet, die Studierende mit Legasthenie und Dyskalkulie über die Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs und weitere Unterstützungsmöglichkeiten beraten. Scheuen Sie sich nicht und nehmen dieses Beratungsangebot am besten gleich zu Beginn des Studiums in Anspruch. Nur so lassen sich viele hilfreiche Maßnahmen frühzeitig in die Wege leiten.